Pre-Alpha Gold Star Challenges

Mit dem Start der Pre-Alpha Season wurden erstmals „Challenges“ (Herausforderungen) in Unreal Tournament eingeführt. Die erste Reihe dieser Herausforderungen, die sogenannten „Gold Star Challenges“ winken mit exklusiven Items als Belohnung. Allerdings sind die gestellten Aufgaben teilweise sehr schwer, weshalb wir an dieser Stelle ein paar Tipps mitgeben wollen, die bei der Bewältigung helfen können.

UT Pre-Alpha Gold Star Challenges

Um alle exklusiven Items der Pre-Alpha freizuschalten, muss man 45 Sterne erreichen und somit jede Herausforderung auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad meistern. Auf diesem Schwierigkeitsgrad sind die Aufgaben aber teilweise sogar für erfahrene Spieler schwer zu bewältigen. Mit der richtigen Taktik kann man seine Siegchancen aber deutlich erhöhen.

unreal tournament pre-alpha season offline challenges

Trotzdem sollte man etwas Geduld mitbringen, da manchmal viele Versuche nötig sind, bis es endlich klappt. Es empfiehlt sich aber, dass man stets mehrere Versuche hintereinander durchführt, da man sich nach einer Weile etwas eingespielt hat. Und es gehört auch immer eine Portion Glück dazu. Erwischt man bei den Team Deathmatch Challenges einen schlechten Start, dann kann man ruhig direkt abbrechen und neustarten. Es ist meistens nicht mehr möglich einen hohen Rückstand aufzuholen, weil das eigene Team dafür einfach zu schwach ist.

Roster Upgrade

Was zunächst nicht deutlich wird ist die Tatsache, dass in den teambasierten Herausforderungen das eigene Team verbessert werden kann. Alle fünf Sterne wird das schlechteste Teammitglied durch ein besseres ersetzt. Dadurch werden die Challenges, die man mit einem Team spielt, umso einfacher je mehr Sterne man gesammelt hat.

Beginnen sollte man also mit den Aufgaben, bei denen man alleine spielt. Dann kann man sich dem Rest widmen. Man sollte so viele Sterne wie möglich sammeln, auch wenn man die Aufgaben zunächst nur auf dem leichten und mittleren Schwierigkeitsgrad löst. Man muss manche Challenges dann zwar doppelt erledigen, aber die zunächst erhaltenen ein bzw. zwei Sterne können sehr wichtig werden, wenn man sich dann schließlich an den höchsten Schwierigkeitsgrad wagt. Dadurch hat man die bestmöglichen Voraussetzungen, auch wenn das eigene Team nie so stark sein wird wie das gegnerische Team. Wenn man ein mehrmals aufgewertetes Team hat, kann man sich den schwereren Aufgaben widmen, zu denen man im Folgenden detailliertere Tipps findet.

Capture the Flag Challenges

Pistola Battlegournds, Titan Pass, Blank & Big Rock

Die Capture the Flag Matches sind aus einem Grund einfacher als die Team Deathmatch Challenges: Es kommt hier nicht auf die Anzahl der Frags an. Es ist also egal, ob man ständig stirbt oder kaum einen Gegner erledigt. Hauptsache man bringt die gegnerische Flagge irgendwie in die eigene Basis. Dazu sollte man stets ein ausreichendes Arsenal an Waffen mitnehmen sowie Health und Armor etwas aufbauen.

Dann richtet man sich einfach ein bisschen nach den Teammitgliedern und startet mit diesen zusammen einen Angriff. Früher oder später schafft man es zu punkten. Hat man mal einen Vorsprung, kann man sich entscheiden, ob man weiter angreifen oder verteidigen will. Es ist aber durchaus sinnvoll mehr als einen Punkt Vorsprung zu haben, falls das gegnerische Team auch einmal erfolgreich die Flagge erobert.

Facing Worlds

Auf Facing Worlds kann das Erobern der Flagge schwierig werden. Denn im Prinzip gibt es hier nur einen Weg zwischen den beiden Basen mit extrem weiten Sichtlinien. Bei den Zielfähigkeiten der gegnerischen Bots kann das sehr frustrierend werden. Man kann es hier mit dem Minimalprinzip versuchen: Die Flagge nur einmal erobern und dann nur noch verteidigen, so dass die Gegner keinen Punkt erlangen können.

ctf-face

Zum Erobern der Flagge sollte man sich die Rüstung holen, die es ganz oben auf den Türmen gibt. Dort kann man auch gleich die Sniper Rifle mitnehmen. Dann wartet man bis das U-Damage erscheint. Dieses befindet sich in den Eingangsbereichen der Türme versteckt auf einer Plattform direkt unter der Decke, die nur mit dem Translocator erreichbar ist. Gut gepanzert und mit enormen Schaden schließt man sich dann einem angreifenden Teammitlgied an und versucht zur gegnerischen Flagge zu kommen.

Ob man die Flagge selbst zurück trägt oder nicht ist egal. Hauptsache man versucht die Gegner, die hinter dem Turm neustarten und an den Seiten nach vorne laufen, direkt wieder auszuschalten. Dafür eignet sich die Sniper Rifle. Die Gegner bekämpft man solange, bis man über die Kuppe in der Mitte hinweg ist. Dann kann man sich normalerweise komplett darauf konzentrieren die Flagge möglichst schnell ans Ziel zu bringen.

Das Verteidigen der eigenen Basis gestaltet sich eigentlich relativ einfach. Auch dazu sollte man nach Möglichkeit die Rüstung aufsammeln. Bei den Waffen nutzt man einfach den Rocket Launcher und die Shock Rifle mit ihrer Combo-Funktion. Beide Waffen eignen sich gut für enge Räume. Man bleibt dann einfach im eigenen Turm und bewacht den Eingangsbereich, denn die gegnerischen Bots kommen nur dort durch zur Flagge. Man sollte sich aber so um die Ecke stellen, dass man nicht von Weitem beschossen werden kann. Wenn die Gegner angreifen und sich im Eingangsbereich befinden, dann hält man einfach mit Raketen oder Shock Combos drauf.

Outpost 23 – 1on5

Auf Outpost23 gibt es eine besondere Herausforderung, bei der man alleine gegen ein 5-Mann-Team antreten muss. Was zunächst völlig unfair klingt, ist aber durchaus machbar und sogar deutlich leichter als wenn man selbst ein Team hat, über das man wachen muss. Ändert man den Blickwinkel, kann man das Ganze nämlich so sehen: Die Gegner haben nur einen Spieler, den sie erledigen können, um zu punkten. Man selbst hat aber fünf Ziele. Das Match läuft also stets auf eine „Hit and Run“-Taktik heraus. Möglichst isolierte Gegner angreifen und wenn es eng wird lieber abhauen und Health sowie Armor wieder aufbauen. Sind mehrere Gegner an einem Ort, dann sollte man den Kontakt vermeiden.

Den Shieldbelt, das U-Damage oder das Big Keg O‘ Health zu ergattern ist in diesem Szenario sehr schwer, da die Gegner zahlenmäßig überlegen sind und ein verdammt gutes Timing haben. Man sollte aber versuchen ab und zu eines der Items zu bekommen. Ansonsten gilt: Einfach nicht in den Kampf ziehen, solange ein Gegner das U-Damage hat. Und mit dem Gegner mit voller Rüstung muss man sich auch nicht unbedingt anlegen, lieber ein einfacheres Ziel suchen.

Outpost 23 – Team Deathmatch

Im fünf gegen fünf auf Outpost 23 kann es ganz schön zur Sache gehen. Die Map bietet nur die großen Items mit langer Respawn-Zeit an. Das bedeutet, dass zwischendrin Durststrecken entstehen können, in denen man besonders aufpassen muss. Deshalb ist es ratsam sich in einer Ecke einzunisten, auch die Teamkameraden werden sich dann vermehrt dort aufhalten und das Gebiet sozusagen kontrollieren.

Besonders gut eignen sich dafür die beiden Bereiche mit der Flak Cannon und der Shock Rifle, die direkt miteinander verbunden sind. Dort hat man das Keg O‘ Health immer in Blick und man kommt auch schnell zum U-Damage und zum Shieldbelt. Letzteren sollte man trotz seiner schwer erreichbaren Lage über das ganze Match hinweg jede Minute einsammeln. Und nebenbei kann man dann immer wieder den Teamkameraden helfen das ebenfalls schwer zu erreichende U-Damage zu ergattern. Ansonsten kann man sich relativ defensiv halten und sich darauf konzentrieren die beiden genannten Bereiche zu kontrollieren.

Neben der Flak Cannon und der Shock Rifle befindet sich im Verbindungsgan zwischen diesen beiden Arealen auch noch die Bio Rifle. Mit dieser kann man wunderbar Fallen am Lift zum Shieldbelt platzieren. Einfach eine voll Ladung der Masse mittig auf dem Lift platzieren, kurz bevor der Shield Belt wieder spawnt. Die Chancen stehen verdammt gut, dass einer der gegnerischen Bots reinläuft, weil diese immer den Shield Belt haben wollen. Wenn man selbst einige Sekunden vorher beim Shield Belt ist, kann man die Masse ganz einfach von oben auf den Lift schießen.

Da man hauptsächlich Nahkämpfe austrägt, ist die Flak Cannon wie so oft Gold wert. Wenn es sein muss, kann man auch mal mit ein paar Shock Combos einen ganzen Raum säubern. Und mehr braucht man eigentlich nicht. Weite Distanzen gibt es auf dieser Map kaum und diese sollten sowieso vermieden werden.

Lea – 2on2

Das größte Problem bei dieser Herausforderung ist, dass das Teammitglied oft eher eine Belastung ist als eine Hilfe. Da die gegnerischen Bots deutlich stärker sind als das eigene Teammitglied, sollte man versuchen dieses zu unterstützen und nur wenn nötig aus den Augen zu lassen. Das gegnerische Team bekommt sonst einfache Frags und das gilt es zu vermeiden.

Der Shieldbelt lässt sich relativ leicht kontrollieren. Einfach auf der Plattform aufhalten bevor das Item erscheint. Die Gegner sieht man oft schon von Weitem ankommen und kann sie mit Raketen und anderen Projektilen ausschalten. Falls es mit dem Shieldbelt mal nicht klappt, gibt es noch zwei kleinere Rüstungsteile zu ergattern. Ein U-Damage gibt es auf Lea nicht, was das Bewältigen dieser Challenge etwas weniger kompliziert macht.

Das folgende Video entstand zu einer Zeit, in der die Bots Wegfindungsprobleme auf dieser Map hatten und an einigen Stellen hängen blieben. Da die Challenge dadurch nicht normal spielbar war, musste man sie mehr wie ein 1on1 als ein 2on2 spielen. Die Probleme sollten mittlerweile behoben sein.

Temple – Team Deathmatch

Da Temple eine sehr große und offene Map ist, sind in vielen Situationen die Hitscan-Waffen von Vorteil. Man sollte also Sniper Rifle sowie Shock Rifle im Gepäck haben. Die Flak Cannon liegt direkt unter der Sniper Rifle und sollte dehsalb auch immer mitgenommen werden. Es gilt außerdem möglichst wenig zu sterben. Sein Equipment wieder aufzubauen kann nämlich unter Umständen einiges an Zeit kosten.

Sowohl Shield Belt als auch U-Damage befinden sich auf sehr kleinen Plattformen und liegen ziemlich offen. Vor allem das U-Damage ist gefährlich zu holen, man sollte aber dennoch versuchen beide Items zu kontrollieren. Im Zweifelsfall aber den Fokus auf den Shield Belt legen. Außerdem liegen an vielen Stellen die kleinen Health Vials, die man im Vorbeialufen natürlich gerne mitnimmt.

Das U-Damage kann man wegen seiner extrem offenen Lage relativ einfach verteidigen, auch aus der Distanz. Deswegen lohnt es sich erst die Gegner auszuschalten, die eine unmittelbare Bedrohung darstellen und dann das U-Damage aufzusammeln bzw. es einem Teammitglied zu überlassen. Falls es trotzdem der Gegner ergattert hat, dann einfach fernhalten, was aufgrund der Größe der Map nicht schwer fallen sollte.

Spacer – Deathmatch

Spacer ist eine gefürchtete Map bei den Challenges. Allerdings gilt das Deathmatch als etwas einfacher, weil man dabei nicht von seinen Teamkameraden abhängig ist. Trotzdem muss man gegen das unmenschliche Aiming der Bots ankommen. Mit dem Primärfeuer der Flak Cannon und Shock Combos hat man aber eine Chance. Manchmal ergibt sich die Möglichkeit Frags abzustauben, in dem man Bots angreift, die sich gerade gegenseitig beschäftigen. Direkte eins gegen eins Duelle sollte man nur eingehen, wenn man offensichtlich besser ausgestattet und damit überlegen ist. Zwischendrin sollte man immer wieder die oberste Ebene aufsuchen, dort gibt es den Helm und einige Health Vials, dadurch kann man seine Überlebenschancen deutlich erhöhen.

Bei den großen Items sollte man den Fokus ganz klar auf den Shield Belt legen. Dieser lässt sich auch relativ gut vertedigen wenn man Flak Cannon und Shock Rifle dabei hat. Man sollte deshalb immer früh genug dort erscheinen. Das U-Damage ist weniger empfehlenswert, da es sehr offen und gefährlich liegt. Hier rennt man oft in den Tod, wenn man versucht es zu holen. Ab und zu ergibt sich die Möglichkeit, das aktive U-Damage dem Gegner abzunehmen. Das sollte man aber nur riskieren, wenn man starke Projektilwaffen wie die Flak Cannon oder den Rocket Launcher besitzt und damit den Gegner auf kurze Distanz überraschen kann.

Spacer – Team Deathmatch

Die Team Deathmatch Challenge auf Spacer gilt bei vielen Spielern als die schwerste Herausforderung von allen. Damit man den Spielverlauf auf den richtigen Kurs bringen kann, sollte man seine Teammitglieder so oft es geht unterstützen und die Gegner in Überzahl attackieren. Wenn es gut läuft schafft es das eigene Team ab und zu das U-Damage zu ergattern. Man selbst sollte sich dagegen darauf konzentrieren immer den Shield Belt zu bekommen. Man kann dort ruhig schon ein paar Sekunden vorher warten und anstürmende Gegner beispielsweise mit der Flak Cannon ausschalten.

Allgemein kann man diese Challenge größtenteils mit der Flak Cannon spielen und die Gegner in Gefechte auf kurze Distanz verwickeln. Dabei sollte man aber keine zu großen Risiken eingehen, um den Gegnern möglichst wenig Frags zu geben. Auf weite Distanzen hat man meistens keine Chance, da die Bots aufgrund ihres Zielvermögens einfach überlegen sind. Wenn es mal eng wird, dann sollte man die Flucht ergreifen und auf der obersten Ebene die Lebenspunkte wieder auffüllen. Dort gibt es auch den Helm, der sich unter Umständen als Lebensretter entpuppen kann.