Epic Games kündigt eigenen Store an

Nun will auch Epic Games in direkte Konkurrenz zu Steam treten und bringt seinen eigenen Store an den Start. Darüber sollen in Zukunft die verschiedensten Spiele angeboten werden können, unabhängig davon, ob sie auf der Unreal Engine basieren oder nicht. Die Verbindung zwischen Entwicklern und Spielern soll dabei im Vordergrund stehen.

Epic Games Store macht Steam Konkurrenz

Valve beherrscht mit seiner Vertriebsplattform Steam den Markt, wird aber auch oft dafür kritisiert einen nicht gerade geringen Teil der Einnahmen durch Titel von Drittanbietern für sich zu beanspruchen. Epic Games möchte dort ansetzen und wirbt damit, dass beim hauseigenen Store statt 30% nur 12% abgezwackt werden, um die Kosten zu decken. Somit bleiben den Entwicklern 88% der Einnahmen.

epic games store

Für Entwickler, die ihre Spiele im Epic Games Store anbieten wollen, soll auch eine gute Verbindung zu den Spielern nützlich sein. Käufer werden stets über Updates und News zum jeweiligen Spiel informiert. Besonderer Wert wird aber auch auf die Verbindung zu Content Creators gelegt. Auf Wunsch können sich Entwickler die Reichweite eines großen Netzwerks von Videoproduzenten, Streamern und Bloggern zu Nutze machen.

Der Store wird nicht auf die Unreal Engine begrenzt sein. Spiele jeglicher Engines können darauf angeboten werden. Außerdem wird Entwicklern die volle Kontrolle über die Seiten und Newsfeeds zu ihren Spielen versprochen. Werbungen für andere Spiele auf einer eigenen Seite sowie bezahlte Werbeplätze in der Suchfunktion wird es nicht geben.

Weitere Details zum eigenen Store sollen auf den Game Awards 2018 präsentiert werden. Die Veranstaltung findet vom 6. bis 9. Dezember statt.

Quelle: unrealengine.com

Unreal Tournament liegt auf Eis Shadow: Was steckt hinter dem Cloud Gaming Service?
Comments
Du musst eingeloggt sein, um kommentieren zu können!